öffentlicher Dienst

Tarifinfo: Auch in der dritten Verhandlungsrunde kein Angebot der Arbeitgeber!


Trotz klarer Signale der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die sich mit eindrucksvollen Warnstreiks für ihre Forderung nach deutlicher Verbesserung der Eingruppierung eingesetzt haben, legten die kommunalen Arbeitgeber auch in der dritten Verhandlungsrunde am 9. April 2015 in Düsseldorf noch immer kein Angebot auf den Tisch. Die Diskussion zur Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher machte deutlich, dass die Positionen weit auseinander liegen. Die nächste Verhandlung findet am 16. April 2015 in Hannover statt. Tarifinfo herunterladen.

Mitmachen: Verhandlungsauftakt im Öffentlichen Dienst

Soziale Berufe aufwerten - auch in Betrieben der Kirche

Die Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst ist eröffnet. Jetzt sind wir alle gefordert. Denn über das, was am Ende rauskommt, entscheidet vor allem unsere Mobilisierungsbereitschaft.

Zum heutigen Verhandlungsauftakt veröffentlichen wir hier das ver.di-Flugblatt. Die Aufwertung sozialer Dienste ist überfällig! Also: Jetzt organisieren, Mitglied werden und aktiv die Auf- wertung mit vorbereiten - für eine zeitgemäße und gerechte Eingruppierung!

Zusätzlich gibt es ein Aktivierungsplakat, mit dem sich am 25.2. fotografiert werden kann. Macht Fotos eurer Aktionen und verseht das Foto unter Twitter, Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #aufwerten oder schickt es uns unter aufwerten-jetzt@verdi.de

Diakonie in Württemberg streikt mit

In der Diakonie Württemberg sind viele Beschäftigte noch direkt (kirchenrechtlich) an die Tarife des Öffentlichen Dienstes angeschlossen. Deshalb beteiligen sich in jeder Tarifbewegung immer mehr Betroffene aus der Diakonie auch an den Warnstreiks. Ein Beispiel, das auch für Beschäftigte der Caritas Schule machen könnte.

Die Bilder vermitteln Eindrücke vom Warnstreik in Esslingen (18.2.2014) und Stuttgart (26.3.2014). Alle Fotos sind von Wolfgang Lindenmaier.

Tarifinfo öffentlicher Dienst: Es betrifft auch Sie!

Die Tarifrunde im öffentlichen Dienst betrifft viele der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Einrichtungen der Caritas und Diakonie. In diesem Tarifinfo finden Sie die ver.di-Forderungen und die jeweiligen ver.di Ansprechpartner/innen vor Ort.

Schluss mit der Bescheidenheit-Tarifrunde im Öffentlichen Dienst auch für Beschäftigte in Kirchenbetrieben wichtig!

Die ver.di-Bundestarifkommission hat die Forderungen für die Tarifrunde 2014 mit Bund und VKA beschlossen. Alle Informationen dazu findet ihr im aktuellen ver.di-Flugblatt dazu.

Viele wissen es nicht: es gibt keine Automatik für Lohnerhöhungen und gute Arbeitsbedingungen in der Diakonie und Caritas. Dafür müssen wir selber sorgen. Am besten organisiert mit ver.di, indem Ihr Euch an den Aktivitäten in den nächsten Wochen im Öffentlichen Dienst beteiligt.

Diakonie Württemberg: Warnstreik im öffentlichen Dienst - Wir waren dabei!

Am 1. März haben die Tarifverhandlungen für die öffentlichen Dienst begonnen. ver.di hatte den Arbeitgebern bereits im Vorfeld die Forderungen übergeben: 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro.

Kein Verständnis, kein Angebot, kein Ergebnis in Sicht

Nachdem die Arbeitgeber ohne Angebot zu den Entgelt-Tarifverhandlungen erschienen waren, hat ver.di bundesweit zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen. Dem sind bundesweit 70 000 Kolleginnen und Kollegen gefolgt, davon 10 000 in Baden-Württemberg.

Zum ersten Mal beteiligten sich auch Beschäftigte der württembergischen Diakonie an diesen Streiks.

Zum ersten Mal wurde damit in diakonischen Einrichtungen in Württemberg für höhere Löhne gestreikt. Diakonische Arbeit ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und damit Teil des öffentlichen Dienstes. Diese Beschäftigten haben deshalb auch Anspruch auf Vergütungen wie im öffentlichen Dienst.

In der Region Stuttgart wurden am ersten Streiktag drei Einrichtungen zum Streik aufgerufen. In Esslingen streikten ganztägig die Mitarbeitenden der Stiftung Jugendhilfe:aktiv, in Stuttgart traten Kolleginnen und Kollegen der Evangelischen Gesellschaft und des Rudolf-Sophien-Stiftes in den Streik. Insgesamt haben sich rund 100 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Das ist eine sehr gute Beteiligung für die erste Warnstreikrunde.

Sollten die Arbeitgeber auch am 12. und 13. März kein verhandelbares Angebot vorlegen, wird ver.di die Streiks ausweiten, auch in der Diakonie!

Inhalt abgleichen